'Draussen vor der Tür' nach Wolfgang Borchert

in der Inszenierung von Helmuth Meier-Lautenschläger
 
Premiere am 13. Oktober 2018 im Hauptmannsklub Köpenick
 
Nach drei Jahren Kriegsgefangenschaft kehrt der junge Unteroffizier Beckmann nach Hamburg zurück und sucht nach den grauenhaften Erlebnissen des Krieges seinen Platz in der Gesellschaft. An welche Tür er auch klopft, niemand läßt ihn ein. Ein Schicksal, das in unserer Gegenwart von Krieg, Flucht und 'prekären' Lebensverhältnissen wieder von vielen erlebt wird. „Draußen vor der Tür“ ist ein Drama von großer Wucht und Zeitlosigkeit. Das Stück mahnt uns an unsere Verantwortung, der Gesellschaft mit Wärme und Solidarität Zusammenhalt zu geben.
 
Wolfgang Borchert wollte ‚Leuchtturm sein ... und war doch selbst ein Schiff in Not‘. Er ist am 20 November 1947, einen Tag vor der Uraufführung von ‚Draußen vor der Tür‘, in den Hamburger Kammerspielen, im Alter von 26 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.
 

Darsteller:
Unteroffizier Beckmann:  Frank Stöcker
die Elbe und Frau Kramer: Theresa Walter
ein Mädchen:  Franziska Huschmann
eine Kabarettdirektorin und Frau des Oberst:  Irina Stöcker
der Tod und die Tochter des Oberst:   Rebecca Hammermüller
der liebe Gott und der Oberst:   Jo Hoffmann
die Stimme des Einbeinigen:   Helmuth Meier-Lautenschläger


Regie:   Helmuth Meier-Lautenschläger
Kostüme und Maske:  Lilli Antonia Lehmann
Dramaturgie: Regina Meier-Lautenschläger